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Das bleibende Gebiss

Aufbau des bleibenden Gebisses

Das bleibende Gebiss besteht, mit den Weisheitszähnen, aus 32 Zähnen. Im Alter von ungefähr sechs Jahren beginnen die Milchzähne auszufallen und die bleibenden Zähne brechen durch. Das Erwachsenengebiss (ohne Weisheitszähne) ist im Alter von 15 Jahren meist vollständig entwickelt. Den Abschluss der Zahnreihe bilden ganz hinten in der Mundhöhle die Weisheitszähne. Sie brechen bei den meisten Menschen erst im Erwachsenenalter durch, bei manchen auch gar nicht.

Oberkiefer
 

 

Beschriftete Grafik Oberkiefer zum Download

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Frontzähne

Zu den Frontzähnen gehören die Schneide- und Eckzähne.

Backenzähne

Die Backenzähne werden in vordere Backenzähne (Prämolaren) und hintere Backenzähne (Molaren) gegliedert. Die Weisheitszähne gehören zu den Molaren.

Schneidezähne

Der Schneidezahn hat eine Wurzel und besitzt keine Kaufläche. Die Schneidezähne haben eine Schneidekante und werden zum Abbeißen der Nahrung benutzt.

Eckzahn

Der Eckzahn hat eine Wurzel und weist anstatt einer Kaufläche eine Höckerspitze auf. Die oberen Eckzähne haben beim Menschen die längsten Zahnwurzeln.

Kleine Backenzähne (Prämolaren)

Die acht Prämolaren haben ein bis zwei Wurzeln und zwei Höcker. Unten kann der hintere Prämolar auch drei Höcker haben. Mit den kleinen Backenzähnen wird die Nahrung zerkleinert und zermahlen.

Große Backenzähne (Molaren)

Der Mensch hat mit den Weisheitszähnen zwölf Molaren, die zwei bis drei Zahnwurzeln und vier bis fünf Höcker haben. Die großen Backenzähne haben keine Milchzahnvorgänger. Sie haben die größte Kaufläche im menschlichen Gebiss und sind für das Zermahlen der Nahrung zuständig.

Weisheitszahn

Weisheitszähne können sich von Mensch zu Mensch sehr in Form und Durchbruchszeit unterscheiden. Sie haben drei bis fünf Höcker und bis zu fünf Wurzeln. Die Weisheitszähne brechen meist erst im Erwachsenenalter durch, bei manchen Menschen auch nie.
 

Zahnbezeichnungen

Zahnmediziner in Deutschland bezeichnen die einzelnen Zähne nach dem FDI-Schema*, dem international gebräuchlichsten Zahnschema. Dazu teilen sie beide Hälften des Ober- und Unterkiefers in einen linken und rechten Quadranten auf.** Die Zähne der einzelnen Quadranten werden von vorne nach hinten durchnummeriert. Die erste Ziffer steht für den Quadranten, die zweite für die Position des Zahns. Der zweite kleine rechte Backenzahn heißt z.B. „eins fünf“.

Neben dem FDI-Schema gibt es noch weitere Zahnschemen. Das amerikanische System (Universal Numbering System) z.B. wird – wie der Name schon sagt – bevorzugt in den USA verwendet. Dabei wird das bleibende Gebiss vom oberen rechten Weisheitszahn bis zum unteren rechten Weisheitszahn im Urzeigersinn von eins bis 32 durchnummeriert. Die Milchzähne werden analog mit Buchstaben von A bis T benannt.

*FDI: Fédération Dentaire Internationale
**Links und rechts ist dabei vom Patienten aus gesehen.
 

 

Grafik zum Download

Stand: 20.03.2020

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